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Die Trennungsvereinbarung: rechtssicher getrennt leben ohne Scheidung

Grundsätzlich ist es möglich, getrennt zu leben, ohne sich scheiden zu lassen. Und eine Trennungsvereinbarung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Eine solche Trennungsvereinbarung regelt die Bedingungen des Getrenntlebens und kann verschiedene Aspekte wie Unterhalt, Vermögensaufteilung und Sorgerechtsfragen umfassen. Dies bietet Paaren die Möglichkeit, ihre Angelegenheiten privat zu regeln, ohne den formellen Prozess einer Scheidung durchlaufen zu müssen. Weiterlesen

Die Scheidung ist rechtskräftig – was nun?

Wichtige Hinweise zum Abschluss des Scheidungsverfahren

Nach dem Abschluss des Scheidungsverfahrens erhalten Sie den Scheidungsbeschluss mit Rechtkraftvermerk. Dieser Beschluss ist sorgfältig aufzubewahren, da er im Bedarfsfalle benötigt wird, um die Rechtskraft der Scheidung nachweisen zu können.

Krankenversicherungsschutz

Mit Rechtskraft der Scheidung entfällt für den geschiedenen Ehegatten eines Beamten, Richters oder Soldaten die Beihilfeberechtigung bzw. freie Heilfürsorge ersatzlos. In solchen Fällen hilft nur die rechtzeitige Beschaffung eigenen Versicherungsschutzes. 

       Lesen Sie hier mehr zur Scheidung von Beamten Die Beamten-Scheidung

Geschiedene Ehegatten eines gesetzlich Krankenversicherten fallen mit Rechtskraft der Scheidung aus dem Versicherungsschutz der Familienversicherung automatisch heraus. Sie können innerhalb einer Frist von drei Monaten ab Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsbeschlusses bei der bisherigen gesetzlichen Krankenversicherung des anderen Ehegatten oder einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung beantragen, dort freiwillig beitragspflichtig versichert zu werden.

Die Stiftung Warentest bietet einen jährlichen Vergleich der verschiedenen Krankenversicherer:

Krankenkassenvergleich 2025: Die beste GKV für Sie | Stiftung Warentest

Unterhaltsansprüche

Urteile, Beschlüsse, gerichtliche Vergleiche oder vollstreckbare Urkunden, mit denen Unterhaltsansprüche tituliert wurden, können bei wesentlicher Änderung der Verhältnisse sowohl auf Betreiben des Unterhaltsberechtigten als auch des Unterhaltsverpflichteten abgeändert werden. Die Erhöhung des titulierten Unterhalts des geschiedenen Ehegatten kann ab dem Zeitpunkt durchgesetzt werden, zu dem der Unterhaltsschuldner in Verzug gesetzt oder der Unterhaltsanspruch rechtshängig (= Zustellung des Unterhaltsabänderungsantrags an den Unterhaltsverpflichteten) wurde.


Falls nachehelicher Unterhalt (zu Unterscheidung vom Trennungsunterhalt, der mit der Rechtskraft der Scheidung endet) nicht geltend gemacht ist, aber beansprucht wird, wird dieser frühestens ab dem Ersten des Monats geschuldet, in dem der Unterhaltspflichtige zur Auskunftserteilung über sein Einkommen oder zur Zahlung aufgefordert wurde.
Eine Erhöhung des titulierten Kindesunterhalts kann ab dem Zeitpunkt durchgesetzt werden, zu dem der Unterhaltsschuldner zum Zwecke der Geltendmachung des (höheren) Unterhaltsanspruchs aufgefordert wurde, Auskunft über sein Einkommen und Vermögen zum Zwecke der Unterhaltsbezifferung zu erteilen oder wenn er aufgefordert wurde, einen bezifferten (höheren) Unterhaltsbetrag zu bezahlen.

Mannheimer Expertin erklärt, was nach der Scheidung noch zu beachten ist.
Als Fachanwältin für Familienrecht berate und vertrete ich meine Mandanten seit über zwanzig Jahren in Mannheim und Umgebung.
Von der Hochzeit bis zur Ehescheidung, von der Geburt bis zum Tod und allem was dazwischenliegt, stehe ich Ihnen als erfahrene Ansprechpartnerin zu sämtlichen Fragen des Familienrechts zur Verfügung.

Die Beamten – Scheidung

Besonderheiten bei der Ehescheidung von Beamten

Scheidungen können für alle Beteiligten eine schwierige und emotional belastende Zeit sein, auch wenn es sich bei einem oder beiden Ehegatten um einen Beamten handelt. Scheidungen von Beamten haben jedoch einige Besonderheiten, die zu berücksichtigen sind. Hier sind einige der wichtigsten Besonderheiten bei der Scheidung von Beamten. Weiterlesen

Grabpflegekosten kürzen nicht den Pflichtteilsanspruch

Grabpflegekosten mindern den Pflichtteilsanspruch nicht

Immer wieder müssen Gerichte entscheiden, welche durch den Erbfall entstehenden Kosten als Nachlassverbindlichkeiten abgezogen werden dürfen und so eventuelle Pflichtteilsansprüche verringern.
Der BGH musste entscheiden, ob Grabpflegekosten vom Nachlass bezahlt werden müssen und so den Pflichtteilsanspruch kürzen. BGH Urt. vom 26.5.2021, IV ZR 174/2021. Weiterlesen

Trennungsunterhalt

Welche Voraussetzungen gelten für den Trennungsunterhalt?

Trennungsunterhalt kann vom Zeitpunkt der Trennung bis zur Rechtskraft der Ehescheidung verlangt werden. Für die Zeit danach müssen die strengeren Voraussetzungen des nachehelichen Unterhalts geprüft werden.

Wesentliche Voraussetzung für den Anspruch auf Trennungsunterhalt ist zunächst, dass die Eheleute getrennt leben. Außerdem muss der Unterhaltspflichtige leistungsfähig sein und es dürfen keine Gründe vorliegen, nach denen der Anspruch auf Trennungsunterhalt verwirkt sein könnte. Weiterlesen

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