Autor: Sabine Peter (Page 1 of 2)

Scheidung – ohne Trauma für die Kinder

Die 3 wichtigsten Regeln, damit die Kinder mit der Trennung besser klar kommen

Geht eine Ehe oder Beziehung in die Brüche, leiden die Kinder häufig sehr stark darunter. Doch eine Scheidung muss kein Trauma werden, wenn die Eltern diese drei wichtigen Grundregeln beachten:

Regel Nr. 1: Den Blick für die Kinder und deren Bedürfnisse nie aus den Augen verlieren.

Vor einer Trennung stand oftmals eine lange Zeit von Streit, Verletzungen, Kränkungen oder heftigen Enttäuschungen. Dies bedeutet für die Beziehungspartner eine stark belastende Zeit ist.

Schnell verliert man den Blick für die Kinder, die auch die lang anhaltenden Spannungen der Eltern beobachten und miterleben mussten. Klassische Symptome bei Kindern, die Schwierigkeiten bei der Verarbeitung der Trennung oder Scheidung der Eltern haben, sind Aggressivität, Trotz, Angst, sozialer Rückzug bis hin zur Depression.

Eltern sollten die Kinder unbedingt im Blick haben, auch wenn das eigene Gefühlschaos ständig in den Vordergrund drängt. Schenkt man den Kindern Nähe, Zeit und Aufmerksamkeit, führt dies zu Stabilität und hilft, mögliche Schwierigkeiten der Kinder rechtzeitig zu erkennen.

Damit die Trennung oder Scheidung die Kinder nicht für ihr eigenes späteres Beziehungsleben traumatisiert, müssen zu aller erst die Bedürfnisse der Kinder weiter respektiert werden. Kinder in Trennungssituationen erleben meistens das erste Mal im Leben die Angst vor dem Verlust bzw. Verlassen werden.

Daher ist es so wichtig, weiterhin für die Kinder da zu sein. Dies zum Beispiel durch das Zuschauen beim Sporttraining oder durch regelmäßige gemeinsame Unternehmungen.

Dies gibt Kindern Sicherheit und nimmt die Angst vor dem Verlust eines Elternteils.

Auch kann frühzeitig Hilfe – zum Beispiel einer Familienberatung – in Anspruch genommen werden. Besonders geschulte Mitarbeiter können Frühsymptome bei den Kindern erkennen und so weiteren Schaden abwenden.

Regel Nr. 2: Den Streit nicht vor den Kindern austragen!

Im Fall der Trennung und Scheidung ist es das absolute NO GO, den Streit in Anwesenheit der Kinder zu führen oder diese in den Konflikt sogar mit einzubeziehen.

Kinder sind nicht für den Konflikt der Eltern verantwortlich und wollen nicht für eine Seite Partei ergreifen müssen.

Wer sich ständig im Beisein der Kinder über den anderen Elternteil wegen der Fragen zum Unterhalt, Umgang, Vermögen oder anderem beschwert, beschädigt das Kindeswohl nachhaltig.

Kinder lieben ihre Eltern gleichermaßen, unabhängig von deren Differenzen auf der Beziehungsebene. Wer Kinder in diesen Konflikt mit reinzieht, bringt sie in einen schweren Loyalitätskonflikt.

Regel Nr. 3: Klare Absprachen treffen!

Treffen sie feste Absprachen und geben Sie ihren Kindern klare Strukturen. Kinder möchten auch im Fall einer Trennung der Eltern weiterhin Kontakt zu beiden Elternteilen haben.

Wichtig ist daher, dass auch dem getrennt lebenden Elternteil ermöglicht wird, die Beziehung zu den Kindern weiterhin zu pflegen. Dies erfordert feste und verbindliche Absprachen zwischen den Eltern. Nur so hat das Kind klare Strukturen, die ihm einen wichtigen Halt bieten.

Die Trennung bringt die Paare oftmals an die Grenzen ihrer Kooperationsbereitschaft. Aber auch hier gilt im Interesse und aus Rücksicht auf die gemeinsamen Kinder, dass die Erwachsenen die eigenen Befindlichkeiten hinten an stellen.

Nur so können sie im Interesse der Kinder zusammen arbeiten. Auf keinen Fall darf der Streit der Eltern auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.

Sind von einer Trennung auch Kinder betroffen kann man den Eltern raten, sich Hilfe auch durch eine Mediation zu holen. In diesem Verfahren wird in erster Linie versucht, die Kommunikation zwischen den getrennt lebenden Partnern zu verbessern. So werden die Eltern in die Lage versetzt, losgelöst vom eigentlichen Paarkonflikt als Eltern weiterhin gemeinsam zu „funktionieren“.

Sprechen Sie mich bei Fragen gerne an und profitieren Sie von meiner langjährigen Erfahrung als Fachanwältin für Familienrecht und Mediatiorin.

Trennungsunterhalt

Welche Voraussetzungen gelten für den Trennungsunterhalt?

Trennungsunterhalt kann vom Zeitpunkt der Trennung bis zur Rechtskraft der Ehescheidung verlangt werden. Für die Zeit danach müssen die strengeren Voraussetzungen des nachehelichen Unterhalts geprüft werden.

Wesentliche Voraussetzung für den Anspruch auf Trennungsunterhalt ist zunächst, dass die Eheleute getrennt leben. Außerdem muss der Unterhaltspflichtige leistungsfähig sein und es dürfen keine Gründe vorliegen, nach denen der Anspruch auf Trennungsunterhalt verwirkt sein könnte.

Wie berechnet sich der Trennungsunterhalt?

Zunächst muss durch die Fachanwältin für Familienrecht das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen beider Ehegatten ermittelt werden. Dies entspricht nicht immer dem erzielten Nettoeinkommen.

Gerade bei Selbständigen oder Unterhaltspflichtigen mit diversen Abzugspositionen ist die Einkommensermittlung für die Berechnung des Anspruchs auf Trennungsunterhalt sehr komplex und sollte unbedingt den Fachleuten überlassen bleiben.

Im Folgenden stelle ich Ihnen zwei vereinfachte Beispielsrechnungen dar, damit die wesentlichen Berechnungsgrundsätze nachvollzogen werden können:

Beispiel 1:
a) Unterhaltsrelevantes Einkommen des Mannes
Durchschnittliches Nettoeinkommen z.B. 3.000,00 EUR
abzgl. 5 % berufsbedingte Aufwendungen (Pauschale) 150,00 EUR
Bereinigtes Nettoeinkommen 2.850,00 EUR
abzgl. Kindesunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle 2021 für ein 10-jähriges Kind, 4. Gehaltsstufe (519,00 EUR ./. 109,50 EUR Kindergeld), lebt bei der Mutter 409,50 EUR
Verbleiben 2.440,50 EUR
abzgl. 1/10 Erwerbstätigenbonus (Pauschale) 244,05 EUR
Unterhaltsrelevant 2.196,45 EUR

b) Unterhaltsrelevantes Einkommen der Frau
Durchschnittliches Nettoeinkommen aus Teilzeittätigkeit z.B. 1.500,00 EUR
abzgl. 5 % berufsbedingte Aufwendungen (Pauschale) 75,00 EUR
Bereinigtes Nettoeinkommen 1.425,00 EUR
abzgl. 1/10 Erwerbsbonus (Pauschale) 143,00 EUR
Unterhaltsrelevant 1.282,00 EUR

c) Eheliche Lebensverhältnisse (a+b) 3.478,45 EUR
Unterhaltsbedarf (=1/2) 1.739,25 EUR
abzgl. Einkünfte Ehefrau 1.282,00 EUR

Unterhaltsanspruch 457,25 EUR

Beispiel 2:
a) Unterhaltsrelevantes Einkommen des Mannes
Durchschnittliches Nettoeinkommen z.B. 3.000,00 EUR
abzgl. 5 % berufsbedingte Aufwendungen (Pauschale) 150,00 EUR
Bereinigtes Nettoeinkommen 2.850,00 EUR
abzgl. 1/10 Erwerbstätigenbonus (Pauschale) 285,00 EUR
Unterhaltsrelevant 2.565,00 EUR

b) Unterhaltsrelevantes Einkommen der Frau
Die Frau war während der Ehe ohne Erwerbstätigkeit und erzielt kein Einkommen 0,00 EUR

c) Eheliche Lebensverhältnisse (a+b) 2.565,00 EUR
Unterhaltsbedarf (=1/2) 1.282,50 EUR
abzgl. Einkünfte Ehefrau 0,00 EUR

Unterhaltsanspruch 1.282,50 EUR

Ab welchem Zeitpunkt kann ich Trennungsunterhalt verlangen?

Unterhalt kann nur für die Zeit ab der Trennung gefordert werden. Außerdem muss der Unterhaltspflichtige zur Zahlung aufgefordert werden.

Die Zahlungsaufforderung sollte möglichst nachweisbar, somit schriftlich erfolgen.

Mediation: Konfliktlösung im Unternehmen

Konfliktlösung durch Mediation lohnt sich für Unternehmen immer dann, wenn Menschen, die miteinander ein Problem haben, das Interesse teilen oder darauf angewiesen sind, den Streit gemeinsam und nachhaltig zu lösen.

Typischerweise kommt Mediation zur Konfliktlösung im Unternehmen dann zum Einsatz, wenn z.B. unter GeschäftsführerInnen, Team- und AbteilungsleiterInnen aber auch auf Mitarbeiterebene Auseinandersetzungen oder Schwierigkeiten aufkommen.

Bleiben aufkommende Schwierigkeiten oder Konflikte unbearbeitet, kann dies schnell dazu führen, dass ein eigentlich kleines Problem weitere Kreise zieht und den Geschäftsbetrieb nachhaltig stört.

Die Mediatorin hilft dabei, den Konflikt zu lösen, in dem sie schwierige Gespräche moderiert und entsprechend strukturiert. So werden weitere Missverständnisse, die oft Ursache eines Streites sein können, verhindert.

Zu Beginn der Mediation werden gemeinsame Ziele der Beteiligten festgelegt. Die Mediatorin behält diese während des gesamten Ablaufs im Blick, achtet auf respektvollen Umgang miteinander und gibt jedem Beteiligten ausreichend Raum zur freien Äußerung seiner Belange.

Dadurch wird ein etwaiges Ungleichgewicht in den Verhandlungspositionen vermieden. Die Lösungsfindung steht im Vordergrund.

Gerade in emotional aufgeladenen Situationen oder wenn verschiedene Persönlichkeitsstrukturen über längeren Zeitraum miteinander arbeiten müssen, können sich schleichend Konfliktprozesse entwickeln. Diese sind dann nicht mehr allein auf der Sachebene zu lösen. Hier bietet die Mediation das geeignete Verfahren, um diese Umstände aufzudecken, zu benennen und somit die Zusammenarbeit der Beteiligten neu zu ordnen.

Dieses Vorgehen erweist sich für das Unternehmen deswegen gewinnbringend, weil die Parteien in die Lage versetzt werden, zukünftig unbelastet weiter zusammen zu arbeiten.

Paarkonflikte mit Mediation lösen

Paartherapie durch Mediation – Beziehungsprobleme konstruktiv lösen

Mediation hat sich mittlerweile ich Deutschland als Verfahren in allen Bereichen des Lebens etabliert, um Konflikte nachhaltig zu lösen.

Gerade im Bereich der Familien- und Paartherapie ist es neben den klassischen psychologischen und psychotherapeutischen Verfahren eine bewährte Methode, um bei Paarkonflikten den betroffenen Eheleuten Lösungen für die ehelichen Differenzen an die Hand zu geben.

Was ist Paartherapie durch Mediation überhaupt?

Anlass für eine Mediation bei Paarkonflikten können neben Krisen in der Partnerschaft und Konfliktsituationen auch allgemeine Lebensprobleme sein. Eine Paartherapie durch Mediation kann helfen, die individuellen Überzeugungen, Erwartungshaltungen und Verhaltensweisen sichtbar zu machen. Damit nehmen Sie positiven Einfluss auf die Beziehungsdynamik. Die Probleme und Konflikte des Paares oder der Familie können aufgelöst bzw. gemildert werden.

Probleme in der Partnerschaft sind in gewissem Rahmen normal.

In jeder Beziehung gibt es mal Schwierigkeiten und es fliegen die Fetzen. Manchmal schaffen es aber Paare nicht mehr, durch gegenseitige Rücksichtnahme oder Verständnis füreinander wieder zu einem harmonischen und respektvollen Miteinander zueinander zu finden. Die Beziehung wird mehr als Belastung, denn als Stütze empfunden.
Gerade wenn die Partner es nicht mehr alleine schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Probleme zu lösen, bietet sich Mediation als Form der Paarberatung oder Paartherapie an.

Wie hilft die Mediation bei Paarkonflikten?

Im ersten Gespräch findet in der Regel die „Auftragsklärung“ statt. Die Ehepartner dürfen ihre Erwartungen und Wünsche an die Mediatorin äußern. Gemeinsam mit der Mediatorin werden erste Ziele formuliert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sie sich und der Beziehung nach und nach helfen können.

Die Mediation bietet bei der Paartherapie Struktur und bringt so Ordnung in das Gefühls- und Gedankenchaos.

Dies entlastet und stabilisiert. Durch verschiedene Techniken und viel psychologischem Geschick hilft die Mediatorin den Eheleuten, Verständnis füreinander zu entwickeln und gestörte Kommunikationsmuster aufzubrechen.

Dann kann die schrittweise Aufarbeitung der Problematik beginnen. Es werden bei den Paaren neue Sichtweisen entwickelt. Durch den Blick nach vorne gewinnen Sie neue Energien und Kräfte, die zur Lösungsfindung beitragen.

Im nächsten Schritt werden Lösungen erarbeitet, damit in Zukunft kein weiteres Streitpotential entstehen kann. Es geht nicht um die Suche eines „Schuldigen“, sondern um das Fördern gegenseitiger Anerkennung, Achtung und Vertrauen.

Die Basis hierfür ist eine funktionierende Kommunikation zwischen den Beteiligten. Diese wird durch die Mediatorin wieder in Gang gebracht und unterstützt.

Dabei werden alle Gesprächspartner gleichberechtigt behandelt. Die Mediatorin verdeutlicht durch geschickte Fragen und Perspektivenwechsel die unterschiedlichen Standpunkte. Sie gibt Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt damit die Beteiligten, nachhaltige, individuelle Lösungen zu finden und als Paar die Konflikte zukünftig selbst erfolgreich lösen können.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema „Mediation“.

Was tun, wenn die Unfallversicherung nicht zahlt?

Wenn die Unfallversicherung nicht zahlt!

Wie Sie Ansprüche gegen die Unfallversicherung erfolgreich durchsetzen.

Eine private Unfallversicherung bietet neben der gesetzlichen Unfallversicherung zusätzlichen Schutz, weil sie auch dann greift, wenn die gesetzliche nicht zahlt. Die gesetzliche Unfallversicherung gilt in der Regel nur für Arbeitnehmer, Schüler, Studenten und Ehrenamtlich bei Unfällen während Arbeitszeit bzw. auf dem Weg dorthin und von dort nach Hause. Selbstständige fallen überhaupt nicht in die gesetzliche Unfallversicherung und sollten aus diesem Grund privat Vorsorge treffen. Das Angebot der privaten Unfallversicherung ist zahlreich. Häufig wird der Abschluss zusätzlich zu anderen Finanzprodukten angeboten.
Allein der Abschluss einer privaten Unfallversicherung garantiert im Ernstfall leider nicht immer, dass diese dann auch zahlt. Die Versicherungen verweigern gerade bei weniger gravierenden Unfallfolgen häufig die Leistung, meistens mit der Begründung, dass keine Invalidität vorhanden oder die Gesundheitsschädigung keine unfallbedingte sei, sondern durch Vorerkrankungen hervorgerufen oder begünstigt wurde.

Wann muss die Unfallversicherung leisten?

Laut Versicherungsvertragsgesetz (VVG) liegt ein Unfall dann vor, wenn die versicherte Person plötzlich und unvorhersehbar durch ein von außen kommendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet, die ihre körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt (Invalidität). Egal, ob der Unfall fremd- oder eigenverschuldet passiert ist. Wichtig ist es daher, von Beginn an darauf zu achten, wann die Versicherung zahlt und welche Klauseln im Einzelfall vereinbart worden sind.

Welche Fristen sind zu beachten?

Um in den Genuss von Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung zu kommen, sind verschiedene Fristen einzuhalten. Dies ist in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen geregelt. In der Regel sind folgende Fristen wichtig:
1. Wann muss die Invalidität eingetreten sein ?
Die Invalidität muss innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sein.
2. Wann muss die Invalidität schriftlich festgestellt worden sein?
Die Invalidität muss innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall von einem Arzt schriftlich festgestellt und der Unfallversicherung mitgeteilt worden sein.
Verantwortlich für die Einhaltung der Fristen ist der Versicherungsnehmer und nicht der behandelnde Arzt. Es ist nicht erforderlich, dass durch den Arzt bereits der Grad der Invalidität festgestellt wurde. Es reicht aus, dass der Arzt bescheinigt, dass aufgrund des Unfalls eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung bereits gegeben oder zu erwarten ist.

Was tun, wenn die Unfallversicherung nicht zahlt?

Wenn die Unfallversicherung nicht zahlen will, ist es empfehlenswert, sich frühzeitig durch einen Anwalt beraten und gegebenenfalls vertreten zu lassen. Bereits bei der Mitteilung des Versicherungsfalls, spätestens aber bei Beantragung von Leistungen aus der Unfallversicherung werden die Weichen für eine erfolgreiche, zügige und problemlose Abwicklung des Versicherungsfalls gestellt.
Mit Hilfe eines Fachanwalts für Versicherungsrecht können mögliche Fallstricke umgangen werden, auch ist die Einhaltung der oben genannten Fristen für einen juristischen Laien oftmals mit Schwierigkeiten verbunden. Die Versicherungen prüfen die Einhaltung von Formalien sehr genau, da Unstimmigkeiten oder Nachlässigkeiten bei der Beantragung der Versicherungsleistung eine Leistungsfreiheit des Versicherers zur Folge haben können, obwohl tatsächlich eine unfallbedingte Invalidität vorliegt. Eine entsprechende Rechtsschutzversicherung übernimmt bei Streitigkeiten mit dem Versicherer die Prozess- und Anwaltskosten und hilft die Interessen des Opfers zu stärken.

Lassen Sie sich frühzeitig beraten und durch professionelle Hilfe unterstützen, damit im Fall der Fälle keine unangenehmen Überraschungen auf Sie zu kommen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Rechtsanwältin Sabine Peter [mk_contact_form style=“modern“ skin=“dark“ email=“#“] mit Absenden des Kontaktformulars erklären sich, dass Sie die Datenschutzbestimmungen gelesen haben und damit einverstanden sind.

Telefon: 0621-1282920

info@kanzlei-peter.com

Streitfall Immobilie: Mit Mediation Lösungen finden und Streit vermeiden.

Versöhnen statt Prozessieren

Streitfall Immobilie? – Mediation, die andere Möglichkeit der Konfliktlösung

Haus und Grund sind Symbol für Beständigkeit und langlebige Kapitalanlage. Wechseln sie bei Erbschaft, Schenkung oder Scheidung den Eigentümer und müssen auseinandergesetzt oder geteilt werden, treten zahlreiche Fragen auf. Zentrales Thema des Gesprächs ist meist der Wert des Objekts, der schnell zum Streitwert einer langwierigen und kostspieligen gerichtlichen Auseinandersetzung werden kann.

Tritt dieses Schock-Szenario ein, haben die Betroffenen verschiedene Möglichkeiten. Sie können den Gang vor Gericht wählen, doch dies bedeutet Prozesslaufzeiten von Monaten oder gar Jahren und hohe Anwalts- und Gerichtskosten – bei ungewissem Verfahrensausgang.

Oder sie entscheiden sich für die Mediation und versuchen, die mit der Vermögensauseinandersetzung verbundenen Streitigkeiten einvernehmlich zu lösen und so Nerven, Zeit und Geld zu sparen.

Die Parteien kommen mit oder ohne Ihre Anwälte zu einem Gespräch zusammen. Dies wird von einem speziell ausgebildeten Mediator geleitet. In etwa 80 % aller Fälle gelingt eine Einigung in sehr kurzer Zeit.

Der Mediator tritt dabei als vermittelnder Dritter auf, um bei den Beteiligten die Kommunikation und Lösungssuche in Gang zu bringen. Am Ende steht eine Lösung, mit der alle leben können und die deshalb eher Bestand hat.

Rechtsanwältin Sabine Peter informiert Sie gerne über die Möglichkeiten und Chancen eines Mediationsverfahrens bei Streitigkeiten um die Vermögensauseinandersetzung mit einer Immobilie.

Trennung/Scheidung: Was passiert mit der Wohnung?

Trennung/Scheidung: Was passiert mit der gemeinsamen Wohnung?

Der Mietvertrag ist in der Regel zwischen dem Vermieter und beiden Ehegatten geschlossen.

1. Keiner will in der Ehewohnung bleiben

Will keiner der beiden Ehegatten nach der Trennung die eheliche Wohnung behalten, müssen beide den Mietvertrag kündigen. Eine nur von Ihnen allein ausgesprochene Kündigung des Mietvertrages wäre womöglich eine unzulässige Teilkündigung, da der Mietvertrag von beiden Ehegatten mit dem Vermieter abgeschlossen ist. In jedem Fall sollte schnell reagiert werden, damit Sie nicht wegen womöglich verpasster Kündigungsfristen unnötig lange an den Vertrag gebunden bleiben.

2. Einer will in der Wohnung bleiben

Will Ihr Ehegatte nach der Trennung in der Wohnung bleiben, sodass also zwischen Ihnen und Ihrem Ehegatten Einigkeit über die zukünftige Nutzung der Ehewohnung besteht, ist zu klären, ob der Vermieter mit dieser Regelung einverstanden ist. Während der Trennungszeit ist nur eine von Ihnen beiden gemeinsam mit dem Vermieter zu treffende, einvernehmliche Vertragsänderung möglich. Dagegen besteht im Rahmen eines Scheidungsverfahrens die Möglichkeit, vom Familiengericht eine Entscheidung darüber treffen zu lassen, ob der Vermieter das Mietverhältnis mit Ihrem Ehegatten fortsetzen muss. Das Gericht hat in einem solchen Fall zu prüfen, ob mit der von Ihnen beiden gewünschten Umgestaltung des Mietverhältnisses die Interessen des Vermieters noch ausreichend gewahrt sind.

3. Muss die Ehewohnung aufgegeben werden?

Ihr Ehegatte muss während des Getrenntlebens eine dann möglicherweise zu große oder auch zu teuere Wohnung nicht aufgeben. Die Zeit des Getrenntlebens ist dafür gedacht, herauszufinden, ob die Möglichkeit besteht, die Ehe wieder aufzunehmen und fortzusetzen oder eben zu dem Entschluss zu kommen, dass die Ehe endgültig gescheitert ist. Aus diesem Grunde sollen in diesem Zeitraum die ehelichen Lebensverhältnisse nicht schon grundlegend geändert werden müssen, wie es z.B. bei der Aufgabe der ehelichen Wohnung auf Grund wirtschaftlicher Beengung der Fall wäre. Nach Ablauf des Trennungsjahres muss die konkrete Situation in jedem Fall erneut geprüft werden.

4. Wer bezahlt die Miete?

Kann Ihr Ehegatte, der nach der Trennung in der Ehewohnung geblieben ist, die Miete weiterhin bezahlen, ist er dazu grundsätzlich verpflichtet, sei es, weil er dazu aus seinem Einkommen in der Lage ist, sei es, weil er infolge des von Ihnen an ihn bezahlten Unterhalts die erforderlichen Mittel aufbringen kann.

Sind Sie unterhaltsberechtigt, mindert die Mietbelastung, die ihr Ehegatte für Sie trägt, Ihren Unterhaltsbedarf, d.h. er wird an Sie entsprechend weniger Unterhalt bezahlen müssen.

Beachten Sie aber, dass Sie gegenüber dem Vermieter beide in der Verantwortung bleiben. Bezahlt Ihr Ehegatte, der nach der Trennung in der Wohnung geblieben ist, keine Miete, hat der Vermieter gegen jeden von Ihnen Anspruch auf Bezahlung sogar der vollen Miete. Sie haften hierfür als Gesamtschuldner bis Sie aus dem Mietvertrag entlassen sind und müssen sich, sollten Sie wegen der vollen Miete in Anspruch genommen werden, mit Ihrem Ehegatten im Innenverhältnis auseinander setzen. Machen Sie also nicht den Fehler, auf Zahlungsaufforderungen des Vermieters in einem solchen Fall nicht zu reagieren und es in der irrigen Annahme, die Bezahlung der Miete sei Sache des in der Wohnung verbliebenen Ehegatten, auf eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Vermieter ankommen zu lassen.

 

Lassen Sie sich so früh wie möglich von einer Anwältin für Familienrecht beraten. Fragen Sie gleich zu Beginn nach den voraussichtlichen Kosten. Ihre Anwältin sagt Ihnen auch, ob Sie Ansprüche auf Beratungs- und Verfahrenskostenhilfe haben und wer die Kosten für die Scheidung zu tragen hat. Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen als Fachanwältin für Familienrecht in Mannheim und Umgebung zur Verfügung.

Die Praxis des Freiberuflers bei der Scheidung

Trennung oder Scheidung: Was passiert mit der Praxis des Freiberuflers ?

Die Praxis des Freiberuflers spielt bei der Vermögensauseinandersetzung der Eheleute im Fall der Scheidung eine wichtige Rolle.

Leben die Eheleute im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft muss für den Fall der Scheidung der sog. Zugewinnausgleich durchgeführt werden. Das heißt vereinfacht gesagt: man ermittelt jeweils getrennt für die Ehepartner den während der Ehe erwirtschafteten Zugewinn, indem man das zu Beginn der Ehe vorhandene Vermögen (Anfangsvermögen) mit dem Endvermögen zum Zeitpunkt der Scheidung vergleicht.

Hier stehen nicht nur Ärzte, sondern auch andere Selbständige und Freiberufler wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Apotheker, Physiotherapeuten aber auch Architekten oder Gewerbetreibende vor dem Problem, dass Ihre Praxis, Kanzlei oder Unternehmen für die Vermögensauseinandersetzung bewertet werden muss und damit in die Berechnung der Ausgleichszahlung einfließt.

Ist der Wert des Unternehmens, der Kanzlei, Praxis etc während der Ehe gestiegen, dies kann im schlimmsten Fall die Existenz kosten. Das Problem in den meisten Fällen ist, dass der Wert des Betriebes oder der Arztpraxis sehr hoch ist, liquide Mittel für die Ausgleichszahlung an den Ex-Partner/die Ex-Partnerin aber fehlen.

Außerdem stellen sich in der praktischen Durchführung auch immer wieder Bewertungsfragen, die im Falle der streitigen Vermögensauseinandersetzung in der Regel nur durch die Einholung eines teuren Sachverständigengutachtens klären lassen.

Lassen Sie sich frühzeitig durch eine Fachanwältin für Familienrecht beraten und durch professionelle Hilfe unterstützen, damit im Fall der Fälle keine unangenehmen Überraschungen auf Sie zu kommen. Gerne können Sie mich kontaktieren.

Die Scheidung und das liebe Geld! Was passiert mit den Finanzen?

Die Scheidung und das liebe Geld! Was passiert mit den Finanzen?

Nach der Trennung oder im Fall der Scheidung tauchen bei den Ehepartnern viele Fragen auf. Wichtig ist vor allem, was mit dem gemeinsamen Geld passiert und wer für wen zu zahlen hat. Die wichtigsten Punkte und Fragen rund um die Finanzen nach der Trennung oder im Fall der Scheidung finden sie hier zusammengefasst. Eine Rechtsberatung durch eine Anwältin oder einen Anwalt kann dieses Merkblatt nicht ersetzen.

Was passiert mit gemeinsamen Schulden/Konten?

– Jeder haftet für die Kredite, die er selbst unterschrieben hat.

– Gemeinsames Konto: Beide können jederzeit ohne Zustimmung des anderen Geld abheben. Daher bei der Bank die bisherige Alleinverfügungsberechtigung in eine gemeinschaftliche Verfügungsberechtigung ändern.

– Kontovollmacht des anderen für das eigene Konto: unbedingt bei der Bank widerrufen.

– Sparbücher oder Vermögenskonten der minderjährigen Kinder: bei der Bank die Vollmacht in eine gemeinschaftliche Verfügungsberechtigung ändern.

– Gemeinsame Kredite: haben Sie keine eigenes Einkommen, muss der Kredit weiterhin von Ihrem Ehepartner getragen werden. Die monatliche Darlehensrate kann er dann vor Berechnung Ihres Unterhaltsanspruches von seinem Einkommen abziehen. Um zu verhindern, dass Sie von der Bank aus dem Kredit in Anspruch genommen werden, sollten Sie versuchen, auf dem Verhandlungsweg aus dem Kreditvertrag entlassen zu werden bzw. mit dem Ehepartner eine Vereinbarung zu treffen, dass er Sie intern von eventuellen Ansprüchen der Bank freistellt.

Steuerliche Auswirkungen der Trennung bzw. Scheidung?

Die bisherigen Steuerklassen behalten Sie nur solange bis das Jahr, in dem Sie sich getrennt haben vorbei ist. Bei dauernd getrennt Lebenden fallen die Steuerklassen III, IV und V weg. Es kommen nur noch I bzw. II bei Alleinerziehenden und VI in Betracht.

Die Möglichkeit der Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer fällt ab dem Kalenderjahr weg, das auf die Trennung folgt.

Verdient nur einer der Eheleute und hat auch nur er die Steuern gezahlt, so steht ihm allein eine etwaige Steuererstattung zu. Anderweitige Vereinbarungen zwischen den Partnern sind möglich.

Erzielen Sie beide Einkommen, steht Ihnen zumindest der Erstattungsbetrag zu, den Sie bekommen hätten, wenn Sie sich getrennt veranlagt hätten.
Es ist zu empfehlen, sich schriftlich über eine Verteilung der erwarteten Steuererstattung zu einigen, bevor Sie die gemeinsame Steuererklärung unterschreiben.

Muss mein Ehepartner während der Trennungszeit für meinen Unterhalt aufkommen?

Verdienen Sie weniger als Ihr Ehepartner oder haben Sie gar kein eigenes Einkommen, so steht Ihnen nach der Trennung ein Unterhaltsanspruch zu.

Je länger Sie getrennt leben, desto stärker wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich auf die veränderte Lage einstellen und Ihre eigene Erwerbstätigkeit vorbereiten oder aufnehmen. Spätestens nach Ablauf des ersten Trennungsjahres müssen Sie sich intensiv um einen Arbeitsplatz oder eine Umschulungsmaßnahme kümmern, wenn Sie dazu in der Lage sind und Ihnen das zumutbar ist.

Lassen Sie sich so früh wie möglich von einer Anwältin, Fachanwältin für Familienrecht beraten. Fragen Sie gleich zu Beginn nach den voraussichtlichen Kosten. Ihre auf Familienrecht spezialisierte Anwältin sagt Ihnen auch, ob Sie Ansprüche auf Beratungs- und Verfahrenskostenhilfe haben und wer die Kosten für die Scheidung oder das Unterhaltsverfahren zu tragen hat.

« Older posts

© 2021 Kanzlei Peter

Theme by Anders NorenUp ↑